Sonntag, 27. März 2022

30. Elbe-Saale-Camp: "Ausblick Elbe"

Das 30. Elbe-Saale-Camp findet vom 24. bis 30. Juli statt, wieder nahe der Elbe-Fähre in Barby. Als Thema haben wir "Ausblick Elbe" gewählt und wollen während der Camp-Woche zurück und nach vorn blicken. 

Flusstourismus auf zwei Rädern:
Der Tourismus an der Elbe und Saale bringt
eine höhere Wirtschaftsleistung als der
Transport von Gütern.

30 Jahre sind in Menschenaltern gemessen eine ganze Generation. Die ersten Campteilnehmer waren beim ersten Elbe-Saale-Camp junge Eltern und sind jetzt Großeltern, die ersten Campkinder haben inzwischen eigene Familien. Wir wollen dieses schöne Jubiläum zum Anlass nehmen, auf die vergangenen 30 Jahre zurück zu schauen, aber auch nach vorn zu blicken, trotz der ungewissen Zeiten einen Ausblick zu wagen. Es wird eine Zusammenstellung von Camp-Geschichten geben und auch einen offiziellen Festakt mit vielen ehemaligen Camp-Aktivisten. 

Donnerstag, 5. August 2021

Ende des Tages

Der Bierwagen des Elbe-Saale-Camp, der von vorbeikommenden Radtouristen gerne besucht wurde und auch noch nachts, wenn wir am Lagerfeuer saßen, für kühle Getränke sorgte.  

Das Camp ist zu Ende gegangen, alle Teilnehmer und Gäste sind glücklich und voller Eindrücke wieder zu Hause angekommen – was bleibt ist noch die Aufbereitung meiner Notizen und Fotos. Das wird noch einige Tage dauern. Schaut also bitte ab und zu im Blog vorbei. Die Beiträge zu einzelnen Veranstaltungen werden dann chronologisch eingeordnet, also weiter unten.

Samstag, 31. Juli 2021

Konzert mit "Hin und Her"

"Hin und Her" aus Barby sind eine der Stamm-Bands des Camps. Am Abend des letzten Camp-Tages spielten Rüdiger Krenzlin und Joachim Knopf Lieder von DDR-Rockbands, Liedermachern wie Gundermann und eigene Titel. 

Einige der Titel sind mir immer noch im Ohr, wie zum Beispiel "Linda" (Gundermann) oder "Überwacht" (Hin und Her). "Vaterland", ein Antikriegslied von Silly, wurde auf speziellen Wunsch der Friedensreiter sogar rnochmal wiederholt. Und am Ende dann "Susann" (Renft) – was für ein wunderbarer Abschluss des Abends.

Kabarett mit Lars Johansen

Lars Johansen beim Abschlussfest des Elbe-Saale-Camp.

 
Lars ist mit seinen bissigen Kommentaren zur Landes- und Bundespolitik inzwischen schon Stammgast bei uns. Und die Zuschauer haben herzlich zu lachen, auch wenn es um ernste Themen geht – wenn bei der Bundestagswahl die Hälfte der Wähler keinen der drei Kandidaten möchte, die CDU am Elbausbau festhält, die Querdenker nicht denken oder das Land beim Nahverkehr auf einen Billiganbieter hereinfällt. Und als Jutta Röseler im am Ende des Programms noch eine Zugabe abluchst, dann wird eben schnell noch ein Schlag aus der Jugend erzählt. Ebenso lustig. 
 

Elbe-Andacht

Die Elbe-Andacht mit Pfarrerin Ulrike Bischoff aus Dessau stand am Beginn des Abschlussfestes des Elbe-Saale-Camps. 

Im bunten Veranstaltungszelt mit Blick auf die Elbe und vor dem Kreuz aus Schwemmholz. Mit gemeinsamem Gesang für mehr Mut, einem (Jenga-)Turmbau zu Babel und einer Fürbitte für die Opfer der Flutkatastrophe. Angela von den Friedensreitern informierte über eine betroffene Familie, für die Spenden gesammelt wurden. "2013 erhielten wir Hilfe, diesmal wollen wir helfen", sagte Jutta Röseler.

Freitag, 30. Juli 2021

Workshop Elbe-Saale-Camp 2022

Das wichtigste zuerst – der Termin für das 30. Elbe-Saale-Camp: 24.-30.07.2022

Die Camp-Aktiven trafen sich zum ELSA-Camp-Workshop "Elbe-Saale-Camp 2022", zurAuswertung des diesjährigen Elbe-Saale-Camps – und vor allem zur Vorbereitung des Jubiläumsfestes unserer Umweltschutzveranstaltung. Einhelliges Fazit für dieses Jahr: Trotz Corona-Einschränkungen und dadurch schwieriger und ungewisser Vorbereitung war das 29. Elbe-Saale-Camp wieder sehr schön, interessant und erlebnisreich – nicht zuletzt durch die Teilnahme der Friedensreiter*innen mit ihren Pferden und dem Aktionstheater an der Elbebrücke.

Für das nächste Jahr wurden bereits einige wunderbare Ideen zusammengetragen.

Donnerstag, 29. Juli 2021

Frieden an der Elbe (Theater an der Elbebrücke)

Die Friedensreiter ritten zur Eisenbahnbrücke und führten dort ein Theaterstück zu Weltkriegslasten in der Elbe auf. Das Elbe-Saale-Camp beteiligte sich mit einer politischen Aktion, ihrem "Friedensvertrag für die Elbe". 

Während die Zuschauer ihre Logenplätze auf dem Deich an der Elbebrücke einnehmen, kommen die Friedensreiter singend die Elbwiesen entlang geritten. Unterhalb der Brücke ziehen sie an einem Seil ein Fass mit Weltkriegsschrott aus der Elbe. Bomben, Granaten und Munition. Reste des 2. Weltkrieges, wie sie tatsächlich noch immer im Fluss liegen und bei Niedrigwasser zu Tage treten. Als ein Behördenvertreter den sprichwörtlichen Mantel des Schweigens darüber decken will, wird es Neptun zu viel. Polternd kommt der Gott der Flüsse und Meere mit seinem Dreizack aus dem Gebüsch und ruft „Es reicht! Die Elbe hat ein Gedächtnis und merkt sich, was man ihr antut. Räumt hier jetzt endlich auf!“