Montag, 30. Juli 2018

Bootstour auf der flachen Elbe

Am Montag stand eine Bootstour auf dem Programm. Mit Kanus, Falt- und Schlauchbooten starteten die Camp-Teilnehmer auf der flachen Elbe ihre Tour. Auf der Strecke vom Elbe-Saale-Camp in Barby nach Glinde ging es an vielen schönen Sandstränden, an seit Jahrzehnten ungenutzten Häfen und an Flußmündungen vorbei.


Die Teilnehmer waren von der Ruhe und Schönheit der Elbe-Landschaft beeindruckt, die sich gerade jetzt (und übrigens seit Monaten schon) bei Niedrigwasser offenbart. Träge fließt der Fluß dahin, das Wasser plätschert leise und die Sinne gewöhnen sich an die Langsamkeit.

Für die etwa elf Kilometer (von Elbe-Kilometer 291,5 bis 302,7), die man mit kräftigem Paddelschlag in einer guten Stunde bewältigt, nahmen sich die Teilnehmer derTour viel Zeit. Zum einen, weil auf das langsame Schlauchboot Rücksicht genommen werden mußte, zum anderen, weil immer wieder Pausen eingelegt wurden. Schnell nochmal in das warme Wasser der Elbe zu springen war einfach zu verführerisch. Das dachte sich dann auch Mario Peine, Camp-Mitglied von der ersten Stunde an, als er statt im Schlauchboot mitzufahren einfach vorneweg durch die Elbe lief. Selbst mitten in der Fahrrinne gab es Stellen, an denen er mit dem Oberkörper aus dem Wasser ragte. Ebenso aber auch Stellen, an denen er schwimmen mußte.

Ein besonderes Erlebnis war die Rast an der Mündung der Nuthe in die Elbe.Das klare Wasser des kleinen, aus dem Fläming kommenden Flüßchens bildete einen deutlichen Kontrast zum braunen und trüben Wasser der Elbe. Auf dem Grund waren einige Wollhandkrabben zu sehen. Selbstverständlich wurde auch das klare Wasser zum baden genutzt.

Am Ende der Tour gab es Mittagsversorgung durch den Ziegenhof der Familie Kutschbach aus Glinde. Es gab Pellkartoffeln und frischen Ziegenquark mit Kräutern – ein Genuß!

Die Flotte sticht in See in die Elbe
Versteckt hinter Bäumen: das Barbyer Schloß.
Davor: der kleine Wachturm "Prinzeßchen" und
das Pegelhäuschen des Pegels Barby (rechts).
Die Barbyer Eisenbahnbrücke
Die Pfeiler der Brücke ragen weit aus dem Wasser.
Eine Nilgans-Familie bringt sich in Sicherheit.
Riesige Steine am Ufer aufgetürmt – wahrscheinlich
durch das Wasser- und Schiffahrtsamt an das
Ufer gebracht.
Stehen in der Elbe
So flach ist es!
Einfahrt in den Barbyer Hafen. Dieser wurde – alle
guten Reden vom Nutzen der Schiffahrt für den
Güterverkehr widerlegend – nie wieder genutzt.
Trotz des daneben liegenden Getreidesilos und
eines Getreideverarbeiters ´gleich nebenan.
Die Mündung der Nuthe
Suchbild: eine Wollhandkrabbe
Diese Wollhandkrabbe wurde kurz aus dem Wasser
genommen (Wollhandkrabben können auch selbst
aus dem Wasser an Land krabbeln, deshalb macht
ihr das Herausnehmen nichts aus). Später wurde
sie wieder zurückgesetzt. Die zweite
Wollhand-Schere fehlte bereits.
Baden in der klaren Nuthe
Mittagsversorgung durch den Glinder Ziegenhof, unter
dem Dach einer Schutzhütte auf dem Glinder Spielplatz

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