Samstag, 29. Juli 2017

Lars Johansens kabarettistischer Blick auf die Elbe

Wie schon in den Vorjahren kam Lars Johansen, Kabarettist aus Magdeburg, ins Elbe-Saale-Camp.


Als er im Zelt vor den Camp-Gästen steht, bewegt er sich in wilden Gedankensprüngen von Elbe, Hochwasser und Kanalbau über Diesel und den grünen Ministerpräsidenten Kretschmann hin zur Sachsen-Anhaltischen Landespolitik, kann auch den Magdeburger Tunnelbau nicht außen vor lassen ("ich weiß, dass ich immer darüber rede – es amüsiert mich immer wieder") und landet bei der AfD und ihrem Landeschef Poggenburg, der es nicht mal schaffte, "rrrichtig" vom Führer zu lernen.

Als er eine Apokalypse aus dem Gedanken entwickelt, die Erde könnte die Menschen so wie Fotos auf einem Tablet bald einfach so wegwischen wie früher die Saurier, da sind anscheinend schon Auszüge aus seinem neuestem Program zu hören. Das heißt "LARS WARS – Schluss jetzt!" und hat am Freitag, dem 4. Juli um 19:30 Uhr Premiere auf dem Magdeburger Moritzhof.

In Johansens Kopf dreht sich bei alldem ein irrwitzes Gedankenkarussel, das er er mit einer Kraft und Geschwindigkeit auf die Zuhörer loslässt. Und wenn man noch feststellt, dass man sich schon wieder nicht alle Pointen merken konnte, bleibt zumindest das Gefühl übrig, dass am Ende alles mit allem zusammenhängt. Und vielleicht schaut man nach dem Programm auch mal genauer auf den realen Wahnsinn des Alltags, aus dem letztlich auch Lars Johansens seine wahren Begebenheiten nimmt.


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