Montag, 4. August 2014

Hochwasser – Niedrigwasser

Als hätte die Elbe das diesjährige Camp-Motto "Extreme – vom Hochwasser zum Niedrigwasser" geahnt, bestimmt in diesem Jahr schon seit Monaten extrem lang dauerndes Niedrigwasser das Bild der Elbauenlandschaft. Daß dies nicht immer so ist, zeigt ein Blick ein Jahr zurück, auf das extremste Hochwasser seit langem.

Den Höchststand des Elbe-Hochwassers 2013 haben die Camp-Teilnehmer am Elbufer auf einer eigens dafür angefertigten Pegellatte gekennzeichnet. Wo die Elbauen-Wanderer am Sonntag ihre Spaziergang machten, hätten sie vor einem Jahr mehr als 6 Meter unter Wasser gestanden. Heute stand der Barbyer Elbepegel bei nur 1,12 Meter – der Höchsstand 2013 betrug 7,62 Meter. Damals stand die Camp-Wiese etwa 2 Meter unter Wasser, selbst auf der höher gelegenen Straße waren es noch etwa 1,50 Meter.

Die Pegelmarke vom 9. Juni 2013 steht bei 7,62 m.

Eine etwas andere Markierung brachten Bewohner der Fährsiedlung am Lichtmast vor ihrem Haus an. Der Stuhl mit der Aufschrift, daß man darauf sitzend das Hochwasser trockenen Fußes überstanden hätte, zeigt einen recht sarkastischen Humor.


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