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| Messwerte an der Messstelle Magdeburg. Als Vergleich handschriftlich hinzugefügt: Werte aus der Trinkwasserverordnung (chemische Inhaltsstoffe) bzw. aus der EU-Badegewässer-Richtlinie (Keimbelastung mit Escherichia coli). Wenn der Text in der Vollbildanzeige noch zu klein ist, klicken Sie hier. |
Anlass der Messungen war das aktuelle Niedrigwasser. Bei extremen Niedrig- und Hochwassern wird das "Messprogramm Extremereignisse" gestartet (weil z.B. bei Niedrigwasser bestimmte Inhaltsstoffe stärker konzentriert sein können oder bei Hochwasser aus dem Sediment ausgewaschen werden). Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass bei normalen Wasserständen die Werte noch niedriger wären.
Die Messungen ergaben eine so geringe Keimbelastung, dass das Wasser einer ausgezeichneten Badewasserqualität entspricht (gemessen: 56, Grenzwert für ausgezeichnete Qualität: 500). Die übrigen Inhaltsstoffe unterschreiten weit die für Trinkwasser geltenden Grenzwerte. Einzig der Chloridanteil ist höher als für Trinkwasser zulässig, was vermutlich durch die Salzeinleitung in die Saale verursacht wird. Für das Baden ist das aber unschädlich. Außerdem verbietet die Keimbelastung das Trinken des Elbewassers, ebenso auch die Trübstoffe der Elbe (Grünalgen).
Erfreuliches Ergebnis: in der Elbe kann hinsichtlich der Wasserqualität bedenkenlos gebadet werden. Selbstverständlich sollte man schwimmen können und vor allem Kinder nicht allein ins Wasser lassen.
